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Zusammenhalt statt Vereinzelung

Warum mehr Selbstorganisation in Corona-Zeiten helfen kann

Seit Mittwoch ist es offiziell. Der Corona-Lockdown geht weiter – und damit auch Home Office, tägliche Videocalls und Telefonkaskaden. In einem meiner letzten Texte habe ich darüber geschrieben, dass vielen Unternehmen jetzt nichts anderes übrig bleibt, als in Quantensprüngen in die digitale Welt zu gehen. Aber dabei bleibt es nicht. Viele Firmen entscheiden sich, noch einen Schritt weiter zu gehen – und nutzen die Situation, um die Selbstorganisation im Unternehmen zu stärken.

Selbstorganisation in Krisenzeiten: Trippelschritte statt Revolution

Selbstorganisation? Damit meine ich in dem Fall nicht das Experimentieren mit Führungsmodellen oder das Umstellen des organisationsweiten Betriebssystems. In der Corona-Krise wären solche großen Veränderungen schlicht eine Überforderung für die meisten Unternehmen. Aber was geht, sind kleine Veränderungen. Trippelschritte sozusagen, die trotzdem Selbstorganisation und Eigenverantwortung stärken.

Zwei Beispiele:

–          Eine Kaffeehauskette überlässt es den einzelnen Filialen, wie genau sie auf die Corona-Krise reagieren. Im Wissen, dass es einen großen Unterschied macht, wo die Filiale steht und wer sie besucht. Das Ergebnis: viele unterschiedliche Lösungen, die jeweils zum Standort passen. Und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die selbst entscheiden können und müssen, anstatt blind Vorgaben umzusetzen, die vor Ort vielleicht gar nicht die richtigen sind.

–          Ein IT-Service-Bereich in einem Baukonzern verzichtet seit kurzem auf die zentrale Planung der telefonischen Sprechzeiten. Stattdessen lautet die Faustregel für die Mitarbeitenden: Hauptsache, die Leitung ist besetzt. Wie genau die Kolleginnen und Kollegen das unter sich aufteilen, ist deren Sache. Das Ergebnis: Enge Koordination unter den Kolleginnen und Kollegen. Und Mitarbeitende, die flexibel reagieren und umplanen können, wenn die Situation es erfordert. Sei es eine Welle von Anrufen, weil die Krise hochschlägt, oder nur ein krankes Kind im Home Office.

Selbstorganistion: Fördert Zusammenhalt statt Vereinzelung

Sie sehen schon: in beiden Fällen hat keiner die Revolution ausgerufen. Die Strukturen und Hierarchien sind jeweils geblieben, wie sie sind. Aber einzelne Prozesse gehen in eine dezentrale Logik – und an diesen Stellen sind die Mitarbeitenden anders gefordert als sonst. Eigenverantwortung statt Ansage, Autonomie statt blinder Gefolgschaft. Ich glaube, solche Schritte in Richtung Selbstorganisation sind gerade doppelt gut. Denn Selbstorganisation bedeutet vor allem eins: Kommunikation, Kommunikation, Kommunikation! Nur wenn alle Kollegen gut koordiniert sind, können dezentrale, selbstorganisierte Abläufe klappen.

Und genau das braucht es in Corona-Zeiten. Enge Absprachen statt Vereinsamung vorm Laptop im heimischen Wohnzimmer. Zusammenhalt statt Vereinzelung. So halten wir auch noch ein paar Wochen im Home Office durch…

Ich freue mich über Ihre Rückmeldung zu meinen Gedanken. Vielleicht haben Sie auch noch ein paar wertvolle Tipps? Schreiben Sie mir gerne! mail@nicolafritze.de

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