Seit einigen Wochen begleite ich als Coach ein Biotechnologieunternehmen. Es wurde gerade erst übernommen und nun soll der Standort geschlossen werden. Dafür habe ich ein zweistündiges Format, den „Transition Circle“ entwickelt, in dem ich in Kleingruppen an Themen wie „Umgang mit Unsicherheit und Emotionen“ sehr praxisorientiert arbeite.
Wenn wir immer nur hören, was unser Land nicht gebacken bekommt und wie ALLES den Bach runter geht, ist das nicht gerade hilfreich für unsere Motivation, Veränderungen anzupacken. Wenn wir den Wandel schaffen wollen, ohne dass der Wandel UNS schafft, brauchen wir ein WOFÜR! Eine Vision – wie soll unser Land künftig sein? Wofür wollen wir stehen? Was macht uns aus? Dazu höre und lese ich viel zu wenig. Das ist leider kaum eine Schlagezeile wert. UND: wir brauchen Zuversicht! Aber woher kommt die?
Nicola Fritze veröffentlicht bei BusinessVillage den Ratgeber „Loslassen ist das neue Anpacken“. Das Buch zeigt, wie Menschen in Zeiten von Unsicherheit, Digitalisierung, Automatisierung, be-ruflichem und gesellschaftlichem Wandel Mut, Zuversicht und Handlungsfähigkeit entwickeln. Es verbindet Psychologie, Coaching-Tools, Selbstführung, Humor und Improvisation zu einem praxisnahen Mutmachbuch für Menschen, die ihre Zukunft aktiv gestalten wollen.
Druck, Unsicherheit, Dauerveränderung – und du sollst trotzdem klar führen? In dieser Folge geht’s um Adaptive Leadership – Führung in ungewissen Zeiten, wenn es keine fertigen Antworten gibt. Du lernst den Unterschied zwischen technischen Problemen und adaptiven Herausforderungen kennen, bekommst konkrete Impulse, wie du Orientierung gibst, Widerstand nutzt und handlungsfähig bleibst, ohne in Aktionismus oder Mikromanagement zu rutschen.
Sinkende Industrieproduktion, Jobverluste, düstere Prognosen – der Krisenchor ist laut. Doch die Daten erzählen eine andere Geschichte: Der Arbeitsmarkt bleibt stabil, die Wertschöpfung robust, und Zukunftsbranchen boomen. Deutschland steckt mitten im Strukturwandel – und genau darin liegt seine größte Chance.
Mitarbeitende, die außergewöhnlich leistungsstark sind, Verantwortung übernehme und konstant hohe Qualität liefern. Wer hätte die nicht gerne? Doch hinter dieser starken Fassade kann sich auch eine verletzliche Seite verbergen: tiefsitzende Selbstzweifel, ein ständiges Bedürfnis nach Anerkennung und die permanente Angst, nicht genug zu sein. Das kann zum "Quiet Quitting" und mentaler Erschöpfung - bis hin zum Burnout führen. Woran erkenne ich "insecure overachiever" und wie befreit man sich aus diesem toxischen Muster?
Ungewissheit ist das neue Normal. Doch anstatt zu erstarren, kannst du lernen, in Bewegung zu bleiben. Wie? Mit einer Portion Improvisation, einem kräftigen Ja zum Jetzt. Wie kannst du mutig handeln, auch wenn der Weg unklar ist. Und warum ist Improvisation keine Notlösung, sondern eine Zukunftskompetenz.
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