



Du redest dir Dinge schön, entschuldigst dein Verhalten, drehst dir die Realität ein kleines Stück zurecht. In dieser Folge erfährst du, warum Selbsttäuschung so mächtig ist und wie du aus ihr aussteigen kannst, ohne dich selbst fertigzumachen.
In dieser Episode geht es um die Frage, warum wir uns selbst belügen. Die Antwort: meist nicht aus Bosheit, sondern aus Selbstschutz. Wenn unser Verhalten nicht zu unseren Werten oder unserem Selbstbild passt, entsteht innere Spannung. Die Psychologie nennt das kognitive Dissonanz. Um dieses unangenehme Gefühl zu reduzieren, verändern wir oft nicht sofort unser Verhalten, sondern erklären es uns schön, verharmlosen es oder blenden Widersprüche aus.
Die Folge zeigt, dass Selbsttäuschung eine Schutzfunktion hat: Sie bewahrt unser Ego und schützt vor Scham. Kurzfristig entlastet uns das, langfristig kann es aber Entwicklung blockieren. Wer sich immer wieder rechtfertigt, statt ehrlich hinzuschauen, bleibt in alten Mustern hängen.
An einem Beispiel aus dem Führungsalltag wird deutlich, wie schnell das passiert: Eine Führungskraft reagiert unfair, obwohl ihr Wertschätzung wichtig ist, und sucht danach Erklärungen, um ihr Verhalten vor sich selbst zu entschuldigen.
Die gute Nachricht: Ehrlichkeit mit sich selbst braucht keine Härte, sondern Mut und Freundlichkeit. Hilfreich sind dabei fünf Schritte: innere Spannung erkennen, Verantwortung übernehmen, kleine ehrliche Wahrheiten zulassen, Feedback einholen und das eigene Selbstbild stärker an Werten statt an Perfektion ausrichten.
Die beiden Kernschlüssel der Episode sind: Selbstreflexion und Beziehungsarbeit.
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