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Wider den Lagerkoller!

Motiviert und gesund trotz Corona-Homeoffice

Haben Sie viereckige Augen? Dann geht es Ihnen wie mir. Seit sich wegen Corona alle in ihr Home-Office zurückgezogen haben, bin ich fast nur noch in Webinaren und Videocalls. Und ich gebe offen zu: Mir fehlt die Energie der Menschen in meinem Publikum und die persönlichen Begegnungen. Ja, wir haben im Moment jeden Tag neue Herausforderungen in unserem Job zu bewältigen und für viele ist das Home-Office, das sonst so gepriesen wird, schnell zum Fluch geworden. Dazu trägt sicher auch das Homeschooling der Kinder dabei, das noch on Top dazugekommen ist.

Es ist ja auch viel

Die Kinder sind zu Hause, beschweren sich über Langeweile und wollen endlich ihre Freunde wiedersehen. Wir wollen liebevoller Vater oder Mutter sein und unsere Kinder in dieser Zeit gut begleiten, denn sie sind auch verunsichert und brauchen uns. Und auch für unsere Partner bzw. Partnerin wollen wir da sein. Die Arbeit im Homeoffice muss nicht nur gut abgesprochen werden mit den Familienmitgliedern bzw. Mitbewohnern, sondern bedarf auch ganz neuer Regeln und Ideen wie die Herausforderungen zu meistern sind. Wer bisher nur selten im Homeoffice gearbeitet hat, fühlt sich vielleicht abgeschnitten von seinen Kollegen, er hat das Gefühl nicht mehr alle Informationen zu bekommen und fühlt sich nicht effizient. Für andere ist die Ablenkung schwierig, die der private Raum bietet. Wieder andere finden kein Ende und arbeiten pausenlos. Virtuelle Meetings, Webinare, Online Trainings… stets freundlich und präsent sein, Geduld beim Homeschooling mit den Kindern, den Mann bitten, sich heute um das Mittagesse zu kümmern und nebenbei noch den Haushalt schmeißen und einkaufen. Puh!

Prinzipien für das Arbeiten im Home-Office

Kann das Arbeiten zuhause überhaupt funktionieren!? Aus fast 20 Jahren Erfahrung im Home Office sage ich: ja, kann es. Aber es ist eben kein Selbstläufer. Mir geht es beim Arbeiten zuhause gut, wenn ich einige Grundprinzipien beachte:

1. Pausen heiligen!

Machen Sie unbedingt Pause. Und damit meine ich nicht das Essen vorm Laptop. Sondern: legen Sie die Arbeit für eine klar definierte Zeit zur Seite. Schalten Sie das Handy ab, klappen Sie den Laptop zu. Sagen Sie sich einmal: „Jetzt mache ich eine Stunde Pause. Und in der Zeit beschäftige ich mich nicht mit Arbeit.“ Und dann machen Sie was Anderes. So ist klar definiert, wann Sie sich erholen – das ist wichtig, um gesund und kreativ zu bleiben.

2. Rausgehen!

Für mich ist unglaublich wichtig, mindestens einmal am Tag länger rauszugehen. Ob Sie morgens joggen, mittags spazieren oder einfach nur im Vorgarten sitzen – das ist egal. Aber frische Luft und Tapetenwechsel sind der wirksamste Hebel, um ausgeglichen zu bleiben. Idealerweise ohne Telefon am Ohr.

3. Eins nach dem Anderen!

Für viele heißt Home-Office: alles irgendwie gleichzeitig machen. Wäsche waschen, E-Mails schreiben, telefonieren, nebenbei dem Postboten öffnen und dem Kind noch was bei den Matheaufgaben erklären… das ist die beste Methode, um sich in den Wahnsinn zu organisieren. Tun Sie sich was Gutes und machen Sie eine Sache nach der anderen. Wenn Sie abwaschen, waschen Sie nur ab. Wenn Sie telefonieren, tun Sie nichts außer telefonieren. Im Neudeutschen nennt sich das Achtsamkeit – und hilft, innerlich fokussiert zu bleiben, anstatt überall auf einmal sein zu wollen.

4. Klare Absprachen und eine Ampel!

Gerade wenn Sie gleichzeitig mit Partner und Kind(ern) zuhause sind, braucht es klare Absprachen. Wer kümmert sich um was? Wann darf die Eine am Stück arbeiten, und wie lange? Wann kümmert sich wer um die Kinder oder den Haushalt? Hier klar zu sein, ist wichtig. So kann sich wenigstens eine Person im Haushalt eine gewisse Zeit am Stück auf die Arbeit konzentrieren. Und das macht die Sache viel effizienter und weniger anstrengend. Ältere Kinder können sich meistens auch gut allein beschäftigen, haben dennoch immer mal wieder eine Frage an die Eltern, die vielleicht beide gerade im Homeoffice arbeiten. Wir haben bei uns die Ampel eingeführt. Wenn meine Ampel auf grün steht, darf unser Sohn gerne zu mir kommen. Bei gelb, nur wenn es wichtig und dringend ist und bei rot nur, wenn jemand verletzt ist. Klingt vielleicht etwas radikal, funktioniert aber sehr gut. Denn Kinder finden gerne ganz viele Gründe, warum sie mal Mama oder Papa was fragen müssen oder was zeigen wollen…. Und das sollen sie auch dürfen – wenn die Ampel auf grün steht. Aber wenn ich im Webinar bin oder einen Podcast aufzeichne, die Ampel also auf rot steht, kann ich mich darauf verlassen, dass ich auch die Ruhe dafür habe.

5. Realistisch bleiben!

Verabschieden Sie sich von der Idee, im Home-Office sofort die gleichen Routinen und Arbeitspakete erledigen zu können wie im Büroalltag. Die Situation zuhause ist eine völlig andere, erst recht in Zeiten einer weltweiten Pandemie. Die Umstellung des Arbeitsrhythmus auf die Situation zuhause braucht Zeit. Umso wichtiger, dass Sie mit Ihren Kollegen gut klären: was ist wirklich vorrangig? Was kann warten, bis sich alle eine Home-Office-Routine zurechtgelegt haben? Oder bis Sie wieder zurück in den gewohnten Alltag können…

All diese Prinzipien gelten übrigens auch jenseits der Corona-Ausnahmephase 🙂 Sie helfen mir seit Jahren, die Arbeit zuhause gut und zufrieden zu gestalten.

Probieren Sie’s mal!

 

 

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