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Sind Chefs die Sündenböcke?

Wie Führung über unsere Arbeitszufriedenheit entscheidet

Jahr für Jahr veröffentlicht Gallup seinen „Engagement Index“. Darin fragt das Unternehmen tausende Menschen nach ihrer Erfahrung am Arbeitsplatz. Und Jahr für Jahr zeigt sich: die große Mehrheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter macht Dienst nach Vorschrift. Schockierend ist: nur ein kleiner Teil – weniger als ein Fünftel – ist mit voller Sache dabei und fühlt sich richtig wohl am Arbeitsplatz. Dem stehen fast ebenso viele Befragte gegenüber, die innerlich schon gekündigt haben und völlig demotiviert zur Arbeit gehen.

Sind gute Arbeitsplätze eine Utopie?

Können wir also die Hoffnung fahren lassen? Sind Arbeitsplätze, in denen es gut bestellt ist um Motivation und Zufriedenheit eine Utopie? Die klare Antwort – nein! Denn sobald wir genauer auf die Lage schauen, zeigt sich: die Gesamtschau mag ernüchternd sein. Aber die Lage ist ganz anders, sobald man auf einzelne Unternehmen guckt. Denn Firma ist bekanntlich nicht gleich Firma.

Es gibt sie, die guten Arbeitgeber!

Tatsächlich gibt es laut Studie Unternehmen, in denen bis zu 70% der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter motiviert dabei sind und sich wohl fühlen an ihrem Arbeitsplatz. Es gibt sie also, die guten Arbeitgeber – auch wenn sie offensichtlich rar gesät sind. Spannend wird es, wenn wir nach dem Stellhebel für Mitarbeitenden-Motivation fragen. Die Antwort ist schnell gefunden. Führung macht den Unterschied! Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die zufrieden sind mit ihrer Führungskraft, sind auch zufriedener mit ihrem Arbeitsplatz. Umgekehrt sind diejenigen, die mit ihrem Chef nicht gut klarkommen, weniger motiviert. Und das ist – leider – die Mehrheit.

Sind Chefs die Sündenböcke?

Aber ist es wirklich so einfach? Sind die Chefinnen und Chefs dieser Republik am Schluss die Sündenböcke, wenn es nicht gut läuft? Tja, leider ist es wirklich so. Natürlich spielen auch andere Arbeitsbedingungen wie das Verhältnis zu Kolleginnen und Kollegen, Büroausstattung, Aufstiegsperspektiven oder das Gehalt eine große Rolle. Aber in hierarchisch aufgebauten Organisationen ist der Alltag eben besonders stark durch Führungskräfte geprägt, was sie tun oder eben nicht tun.

Schon kleine Dinge machen den Unterschied

Einer Studie der Manpower Group nach tun deutsche Führungskräfte vor allem vieles nicht. Sie loben zu wenig. Sie geben keinen Entscheidungsfreiraum. Sie erschweren das flexible Einteilen von Arbeitszeit. Sie achten wenig auf Ideen im Team. Und auch Feedback ist Mangelware. Muss das so sein? Nein! Wer häufig differenziertes Feedback gibt, Gutes lobt, regelmäßig ins Gespräch geht, auf ein gutes Miteinander achtet – der kann als Chefin oder Chef sehr viel Gutes tun. Und Büroklima und Motivation so in die Höhe schrauben. Wissen tun wir das seit Jahren. Jetzt heißt es: machen! Damit das Arbeitsland Deutschland vom Land der Demotivation zur Landschaft der Motivation wird.

Nicola Fritze hat 4,63 von 5 Sternen | 159 Bewertungen auf ProvenExpert.com